Neuer Job für Ex-Präsident Köhler

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Horst Köhler wird Berater bei den vereinten Nationen

New York - Der frühere Bundespräsident Horst Köhler wird künftig für die Vereinten Nationen tätig sein. Das ehemalige Staatsoberhaupt kann dabei alte Verbindungen nutzen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Exbundespräsident Horst Köhler mit 26 weiteren Persönlichkeiten in ein neues Gremium zur Erarbeitung von globalen Entwicklungszielen berufen. Geleitetet wird die Arbeitsgruppe, die über die UN-Millenniumsziele für 2015 hinaus Empfehlungen für ein weltweites Wachstum geben soll, vom britischen Premierminister David Cameron, dem indonesischen Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono und der liberianischen Präsidentin und Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf.

Im Kern werde es um Möglichkeiten zur Bekämpfung der Armut und für eine nachhaltige Entwicklung gehen, sagte Ban am Dienstag. Das Beratergremium soll den Angaben zufolge erstmals Ende September am Rande der jährlichen UN-Vollversammlung zusammentreten und bis Mitte 2013 einen vorläufigen Bericht vorlegen.

Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht

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Bundesaußenminister Guido Westerwelle begrüßte die Berufung Köhlers in das Gremium am Mittwoch. Er freue sich, dass Köhler “mit seiner langjährigen Erfahrung beim IWF und seinem Afrika-Engagement“ zur Erarbeitung der zukünftigen Entwicklungsziele der UN beitragen werde. Die Bundesregierung werde ihn dabei unterstützen, erklärte Westerwelle.

Entwicklungsminister Dirk Niebel sagte, Köhler habe immer wieder bewiesen, dass er ein vorausschauender und engagierter Fachmann für globale Fragen sei. Die Berufung sei Ausdruck der großen Wertschätzung, die Köhler weltweit genieße, und würdige zugleich das entwicklungspolitische Engagement Deutschlands. “Ich bin stolz, dass seine Bewerbung um einen Sitz im High Level Panel erfolgreich war“, erklärte Niebel.

dpa

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