"Man konnte nicht raus"

Ex-DDR-Bürgerrechtler verteidigt Merkel

+
Ex-DDR-Bürgerrechtler Werner Schulz verteidigt Kanzlerin Angela Merkel nach der Kritik an ihrer DDR-Vergangenheit

Berlin - Der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Werner Schulz hat Kanzlerin Angela Merkel in der Diskussion um ihre DDR-Vergangenheit in Schutz genommen. Immerhin sei sie nicht in die SED eingetreten.

Der frühere DDR-Bürgerrechtler Werner Schulz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der neuerlichen Debatte um ihre DDR-Vergangenheit gegen Kritik verteidigt. „Man konnte nicht raus. Und jeder hat versucht, mit seinen Fähigkeiten und Talenten das Mögliche auszuschöpfen“, sagte der Grünen-Europa-Abgeordnete der „Passauer Neuen Presse“ vom Dienstag. „Wir mussten alle das Abc des Marxismus-Leninismus herunterbeten.“

„Für Angela Merkel gab es eine klare Trennlinie“, meinte Schulz. „Ihre Anpassung ging nie so weit, dass sie in die SED eingetreten wäre.“ Viele andere seien diesen Weg gegangen.

Merkels Frisur im Wandel der Zeit

Merkels Frisur im Wandel der Zeit

Merkel hat in der Debatte bislang jegliche Verschleierung zurückgewiesen. Allerdings lässt sie weiterhin offen, ob sie einst an der Akademie der Wissenschaften in Berlin FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda war. Bekannt ist, dass sie dort Kulturbeauftragte der FDJ (Freie Deutsche Jugend) war.

dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.