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Feuer in NSU-Wohnung war tödliche Gefahr

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Beate Zschäpe, die Hauptangeklagte im NSU-Prozess in München vor Gericht.

München - Die Brandstiftung  in der letzten Wohnung des NSU  im sächsischen Zwickau brachte nach Einschätzung eines Sachverständigen eine „hohe Gefährdung Dritter“.

Sowohl die Explosion als auch die Rauchgase hätten Unbeteiligte verletzen oder töten können, sagte ein Physiker des bayrischen Landeskriminalamts am Mittwoch im NSU-Prozess.

Laut Anklage soll Beate Zschäpe  die Wohnung nach dem Tod ihrer beiden Komplizen mit Benzin in Brand gesetzt haben, um Beweismittel zu vernichten. Die Bundesanwaltschaft wirft ihr deshalb auch Mordversuch vor; sie soll das Leben dreier Menschen aufs Spiel gesetzt haben. Es ist die einzige Tat, die Zschäpe unmittelbar selbst ausgeführt haben soll.

dpa

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