Verbleib der Leichen bleibt ungeklärt

Fall Gaucke: Täter stirbt in Haft

Hannover. In dem Mord- und Vermisstenfall Gaucke in Hannover ist der verurteilte Mörder in der Haft gestorben, ohne einen Hinweis auf den Verbleib der beiden Toten zu geben. Das teilte das Justizministerium in Hannover am Donnerstag mit. Der 43-Jährige litt an Krebs und starb in der Nacht zum Donnerstag in der Uniklinik Göttingen.

Indizienprozess

Die 37-jährige Karen Gaucke verschwand im Sommer 2006 nach einem Treffen mit ihrem Ex-Freund spurlos, ebenso wie die gemeinsame sieben Monate alte Tochter Clara. In einem Indizienprozess wurde der Manager 2007 zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts tötete er die zwei, weil sie seinem Leben mit einer neuen Frau im Weg standen, die ein Kind von ihm erwartete.

Die Polizei startete immer wieder Suchen, um Gaucke und ihre Tochter zu finden - doch die Aktionen mit Spürhunden, Tauchern und Sonarbooten blieben ergebnislos. Auch ein Appell der Eltern verhallte ungehört. Der Manager hatte stets bestritten, mit dem Verschwinden der beiden etwas zu tun zu haben. (lni)

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