Sattelzugfahrer schweigt bisher

Unfall auf A1: Falschfahrer drohen fünf Jahre Haft

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Verden/Delmenhorst. Nach dem tödlichen Falschfahrer-Unfall auf der A1 in der Nähe von Bremen schweigt der Beschuldigte. Der 47 Jahre alte Sattelzugfahrer habe beim Staatsanwalt und Haftrichter keine Angaben gemacht.

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- Falschfahrer kommt in Untersuchungshaft

Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden. Dem Mann droht bei einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Der betrunkene Brummifahrer aus Lettland war am Neujahrsabend beim Autobahndreieck Stuhr entgegen der Fahrtrichtung auf die A1 gefahren, hatte gewendet und einen Massenunfall verursacht. Zwei Menschen starben, zwei wurden leicht verletzt.

Ein Gutachten soll nun den Unfall rekonstruieren. Vor einer Anklageerhebung müsse dieses zunächst abgewartet werden, sagte der Sprecher. Der Beschuldigte sitzt wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft. Das Ergebnis der Blutuntersuchung wegen des Verdachts auf Alkohol werde erst in der kommenden Woche vorliegen. (dpa)

Fotos: Lkw-Geisterfahrer wendet auf A 1 - Tote und Verletzte

Lkw-Geisterfahrer wendet auf A 1 - Tote und Verletzte

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