Erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid

Familie in Skihütte fast erstickt

Torfhaus. Eine Familie aus dem Raum Hamburg wäre am Wochenende in einer Skihütte bei Torfhaus beinahe erstickt. Grund: erhöhte Kohlenmonoxidwerte.

Wie die Polizei in Goslar am Montag mitteilte, hatte das Ehepaar mit seinen beiden Kindern im Alter von fünf und sieben Jahren die Nacht zum Samstag in der Skihütte verbracht. Dabei hatte die Familie einen Kachelofen befeuert. Am Morgen klagte zunächst die 39-jährige Mutter über Unwohlsein. Als sich der Gesundheitszustand der gesamten Familie verschlechterte, brachte der 47-jährige Vater alle in ein Krankenhaus.

Akute Lebensgefahr

Dort wurde bei allen vieren eine Kohlenmonoxidvergiftung festgestellt. Zur weiteren Behandlung wurde die Familie in eine Spezialklinik nach Halle/Saale verlegt. Bei der Mutter bestand akute Lebensgefahr. Inzwischen hat sich ihr Gesundheitszustand aber stabilisiert. Die Familie wurde aus der Klinik entlassen und ist nach Hause gefahren.

Nachdem die Feuerwehr erhöhte Kohlenmonoxidwerte gemessen hatte, beschlagnahmte die Polizei die Skihütte. Weitere Ermittlungen sind im Gange. (p)

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