Fast 3500 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

+
Soldaten der Fregatte "Hessen" retten Schiffbrüchige aus dem Mittelmeer. Foto: Bundeswehr / Gottschalk

Rom (dpa) - Bei mehr als einem Dutzend Rettungsaktionen sind am Samstag im Mittelmeer Tausende Flüchtlinge in Sicherheit gebracht worden. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, insgesamt seien 3480 Menschen gerettet worden.

15 Flüchtlingsboote - darunter sechs Schlauchboote - seien vor der libyschen Küste unterwegs gewesen. Auch die deutschen Schiffe "Berlin" und "Hessen" sowie Schiffe aus Irland und Italien waren beteiligt.

Wie die Bundeswehr mitteilte, nahmen die Fregatte "Hessen" und der Einsatzgruppenversorger "Berlin" zwischen 10 und 18 Uhr insgesamt 1411 Migranten aus vier Booten auf - davon 939 Männer, 327 Frauen und 145 Kinder. Die verlassenen Boote wurden als Schifffahrtshindernis eingestuft und zerstört. Mit dieser letzten Fahrt der beiden Schiffe seien seit Beginn ihres Einsatzes im Mittelmeer von der deutschen Marine insgesamt 3419 Menschen aus Seenot gerettet worden.

Marine auf Twitter

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.