Schulstudie

Fast jeder Zweite unzufrieden mit dem Bildungssystem

+
Blick in ein Klassenzimmer. Fast jeder Zweite ist unzufrieden mit dem Bildungssystem in Deutschland. Foto: Christian Charisius

Berlin (dpa) - Knapp die Hälfte der Bevölkerung ist nach einer Studie unzufrieden mit dem Schul- und Bildungssystem im eigenen Bundesland.

45 Prozent der Befragten sind demnach nicht zufrieden, 47 Prozent sind zufrieden. Das geht aus einer Studie hervor, die die Fraktionsvorsitzendenkonferenz von CDU und CSU an diesem Montag in Berlin vorgestellt hat.

Dort sind die Unionsfraktionschefs aus Bund, Ländern und Europaparlament vertreten. 61 Prozent der Befragten sind dafür, dass der Bund stärkeren Einfluss in der Bildungspolitik bekommt.

Der Sprecher der Unions-Vertreter in der Kultusministerkonferenz, der bayerische Staatsminister Ludwig Spaenle (CSU), plädierte für einen Bildungsstaatsvertrag. Dabei würden die Länder sich untereinander auf eine stärkere Zusammenarbeit verpflichten.

"Der Staatsvertrag ist das stärkste Mittel, das die Länder haben", sagte Spaenle. "Wir haben die abschließende Kompetenz für schulische Bildung. Das muss auf Bundesebene gestaltet werden. Und das können die Länder mit einem Staatsvertrag."

Spaenle verwies auf die Kultusministerkonferenz, die für das Abitur gemeinsame Standards, deren Überprüfung und gemeinsame Prüfungsanteil vereinbart hat. "Es geht darum, das politisch abzusichern", sagte er.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.