FDP-Chef Lindner liebäugelt mit Schwarz-Rot-Gelb

+
FDP-Chef Lindner kann sich eine schwarz-rot-gelbe Koalition nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg vorstellen. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

Stuttgart (dpa) - Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner kann sich eine schwarz-rot-gelbe Koalition nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg vorstellen.

"Wir wollen den Politikwechsel: beste Bildung, Ausbau digitaler Netze, Mittelstand stärken. Das ginge mit einer bürgerlichen Mehrheit aus CDU und FDP leichter - notfalls mit der SPD als drittem Partner", sagte Lindner der "Bild am Sonntag".

Eine Koalition mit den Grünen übersteige dagegen seine Vorstellungskraft. Er kritisierte eine "wirtschaftsfeindliche Energie- und Umweltpolitik der Grünen", die die Liberalen nicht mitmachen würden. "Da verzichten wir lieber auf Dienstwagen", sagte Lindner.

Die FDP will beim Parteitag am Sonntag in Pforzheim eine Aussage dazu machen, wer ihr bevorzugter Koalitionspartner ist. FDP-Landeschef Michael Theurer hatte am Freitag bekräftigt, dass die FDP offen sei für Schwarz-Rot-Gelb.

SPD-Landeschef Nils Schmid zeigte sich dagegen äußerst skeptisch. Nach der Umfrage von SWR und "Stuttgarter Zeitung" vom Donnerstag hätten weder Grün-Rot noch Schwarz-Gelb eine Mehrheit. Die FDP liegt bei 8 Prozent. Am 13. März wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.