Rösler wehrt sich gegen Kritiker

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Philipp Rösler will kein FDP-Parteichef auf Abruf sein.

Berlin - Wird an Philipp Röslers Stuhl gesägt? Derzeit kursieren Spekulationen, der FDP-Vorsitzende sei ein Parteichef auf Abruf. Doch der 39-Jährige Rösler wehrt sich gegen vehement gegen seine Kritiker.

Mit Blick auf die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen im Mai sagte Rösler der „Schwäbischen Zeitung“ (Dienstag): „Ich gehe davon aus, dass wir die Wahlen gemeinsam erfolgreich gestalten. Das nützt der Partei insgesamt, damit auch der gesamten Parteiführung.“

Sie waren die Chefs der FDP

Sie waren die Chefs der FDP

Der sächsische FDP-Fraktionschef und Bundesvize Holger Zastrow stärkte Rösler den Rücken. Auf die Frage, ob Rösler Parteichef bleibe, wenn die beiden Wahlen verloren gingen, sagte er der „Rheinischen Post“ (Dienstag): „Natürlich bleibt er das, wir werden in Kiel und in Düsseldorf in den Landtag einziehen und den Wiederaufstieg der FDP mit Philipp Rösler an der Spitze sehen.“

An diesem Wochenende findet in Karlsruhe der Bundesparteitag der Liberalen statt. Dort soll ein neues Grundsatzprogramm beschlossen und Patrick Döring zum Generalsekretär gewählt werden. In einem Brief an die Delegierten schrieb Rösler, der Parteitag werde „ein klares Signal der inhaltlichen Geschlossenheit aussenden“. Die in Umfragen abgestürzte FDP will sich bis zur Bundestagswahl 2013 nicht mehr auf Steuersenkungen, sondern auf Wirtschaftswachstum und solide Haushaltspolitik konzentrieren.

dpa

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