FDP: Lindner warnt vor „Politik auf Pump“

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Christian Lindner (FDP) warnt davor in Zukunft zu viele Schulden zu machen.

Düsseldorf - Hans-Dietrich Genscher bezeichnete den designierten FDP-Landesvorsitzenden Christian Lindner als den "Mann der Zukunft". Lindner warnt deshalb vor zu viel Schulden.

Der designierte FDP-Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen, Christian Lindner, hat vor einer „Politik auf Pump“ gewarnt. „Wenn wir dieses Prinzip des Schuldenmachens nicht durchbrechen, verliert der Staat auf mittlere Sicht seine Handlungsfähigkeit“, sagte der FDP-Spitzenkandidat für die NRW-Wahl am 13. Mai der „Neuen Westfälischen“ in Bielefeld (Samstag). Die Probleme, die in NRW gelöst werden müssten, seien repräsentativ für die Fragen, die sich insgesamt in Deutschland stellten.

Sie waren die Chefs der FDP

Sie waren die Chefs der FDP

Lindner stellt sich an diesem Sonntag beim FDP-Landesparteitag in Gütersloh zur Wahl als neuer Landesvorsitzender. Er war am 1. April mit 99,8 Prozent der Delegiertenstimmen zum Spitzenkandidaten der FDP für die Landtagswahl bestimmt worden.

In einem Gespräch mit der Zeitung „Die Welt“ bezeichnete der FDP-Ehrenvorsitzende Hans-Dietrich Genscher zuvor den nordrhein-westfälischen Spitzenkandidaten als „Mann der Zukunft“ in der FDP. „Christian Lindner steht für eine neue, moderne, weltoffene FDP“, sagte Genscher. Er habe die richtigen Konsequenzen aus der schweren Strukturkrise der Partei gezogen.

dpa

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