FDP will Ergebnis in Demut aufnehmen

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FDP-Generalsekretär Christian Lindner.

Berlin - Nachdem die Liberalen in Berlin die sechste Wahlpleite in Folge einstecken mussten, hat FDP-Generalsekretär Christian Lindner seiner Partei eine “Phase der Nachdenklichkeit“ verordnet.

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“Ich empfehle, das Ergebnis in Demut aufzunehmen“, sagte Lindner am Sonntagabend in Berlin. Hier hatte die FDP mit etwa zwei Prozent klar den Wiedereinzug in das Abgeordnetenhaus verfehlt. Zugleich bekräftigte der Generalsekretär den Euro-skeptischen Kurs, den die FDP in den vergangenen Tagen verstärkt eingeschlagen hatte.

Lindner räumte ein, dass das Wahlergebnis nicht nur eine Niederlage für die Berliner Liberalen sei, sondern für die FDP insgesamt. Dennoch verböten sich “schnelle Antworten“. Jetzt müssten erst in Ruhe die Gründe analysiert und danach Konsequenzen gezogen werden. Dann könne die FDP im kommenden Jahr “die Fahne der Freiheitspartei“ wieder aufrichten.

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Der Berliner FDP-Chef Christoph Meyer hat eine “bittere Niederlage“ seiner Partei bei der Berliner Parlamentswahl eingeräumt. Die Berliner Liberalen hätten sich nicht von Bundestrend absetzen können, sagte Meyer am Sonntagabend in Berlin. Mit Blick auf ein Wahlergebnis von zwei Prozent fügte er hinzu, der “Markenkern“ der FDP sei “beschädigt“.

Personelle Konsequenzen schloss Meyer zunächst aus. Jetzt werde in aller Ruhe das Wahlergebnis analysiert. Da wolle man sehen, welche Fehler gemacht worden seien. Im Anschluss daran werde “der Landesverband Konsequenzen ziehen“.

dpa/dapd

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