FDP feiert mit Rösler neues Selbstwertgefühl

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Dingolfing - Die bayerische FDP hat Bundesparteichef Philipp Rösler beim Politischen Aschermittwoch mit stürmischem Beifall empfangen.

Die Landesvorsitzende und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte vor 400 Parteianhängern in Dingolfing, Rösler habe die Stürme um die Findung eines Bundespräsidenten „standfest überstanden“. Aber sie versuchte auch die Wogen nach dem Koalitionskrach mit der CDU/CSU zu dämpfen: “Weder Drohgebärden noch Triumphgeheul ist jetzt das Gebot der Stunde.“

Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch hat dagegen nicht das geringste Verständnis für das „Gemaule“ beim Koalitionspartner CDU/CSU. Es sei Röslers Verdienst, dass Deutschland mit Gauck einen Bundespräsidenten bekomme, der von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung getragen werde. „Jetzt wird umgelegt, jetzt gehen wir nach vorn“, sagte Heubisch und forderte: „Der Soli muss weg!“

Attacken und Bier: Bilder vom politischen Aschermittwoch

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Scharf griff Heubisch den SPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2013, Christian Ude, an. Mit Blick auf Udes Haltung zum Länderfinanzausgleich, in dem Bayern am meisten zahlt, sagte er: „Wer sein eigenes Land so verrät. der hat auf dem Chefposten in der Staatskanzlei nichts, aber auch gar nichts verloren.“ Leutheusser-Schnarrenberger sagte, wer nur „Antworten aus der Mottenkiste“ anbiete, sei zu Recht in der Opposition.

Der stellvertretende bayerische FDP-Chef Andreas Fischer sagte, das Votum für Joachim Gauck als Bundespräsident sei „richtig für das Selbstwertgefühl unserer Partei“ und lobte Rösler: „Der erste Teil der Lieferung ist angekommen.“

dpa

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