"Wir können Demokratie"

So feierte Gauck seinen 75. Geburtstag

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Bundespräsident Joachim Gauck (M.) und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt.

Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck hat bei einem Empfang zu seinem 75. Geburtstag für mehr Kreativität im Umgang mit den Problemen von Asyl, Zuwanderung und Einbürgerung geworben.

„Da sind unsere politischen Akteure noch nicht am Ziel“, sagte er am Donnerstagabend vor Kanzlerin Angela Merkel, zahlreichen Regierungsmitgliedern und den Spitzen der Verfassungsorgane.

Auf Einladung der politischen Stiftungen diskutierte Gauck mit Stipendiaten zum Thema „Demokratie und Freiheit“. Vor etwa 400 Gästen sagte er: „Wir können Demokratie.“ Freiheit und Demokratie verlören aber an Wert, wenn sie als Selbstverständlichkeit betrachtet würden.

Als Gastredner würdigte der israelische Schriftsteller David Grossman („Eine Frau flieht vor einer Nachricht“) Gaucks Rede zum 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz. „Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz“, zitierte Grossman den Bundespräsidenten. Zugleich hob er die Qualität der deutsch-israelischen Beziehungen hervor. Dies sei ein Zeichen der Hoffnung auch für eine Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern.

Gauck hatte seinen Geburtstag am vergangenen Samstag zunächst im privaten Kreis begangen. Zu der Feierstunde am Donnerstagabend hatten die parteinahen Stiftungen von Union, SPD, Grünen und FDP gemeinsam eingeladen.

dpa

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