Festivalstadt Linz

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Das „Ars Electronica Center“ in Linz: Hier wird jährlich der „Prix Ars Electronica“ für Computer- und Medienkunst verliehen.

„Ars Electronica“, das Festival für digitale Kunst, ist eines der kulturellen Highlights in Linz. Ob Technik, Musik oder Straßenkunst – die oberösterreichische Stadt zieht mit ihren Veranstaltungen ein internationales Publikum an.

Ars Electronica in Linz – das Festival für digitale Kunst

Mehr als 3,5 Millionen Besucher strömten 2009 zu den unzähligen Ausstellungen, Aktionen und Festivals in die Hauptstadt von Oberösterreich. Damals war Linz neben Vilnius in Litauen Kulturhauptstadt Europas. Die Besucherzahlen übertrafen alle Erwartungen der Veranstalter. Doch Linz hat sich schon lange vorher zu einem kulturellen Zentrum entwickelt.

Die Ars Electronica ist ein internationales Festival, bei dem seit mehr als 30 Jahren Kunst und digitale Technologie im Mittelpunkt stehen. Künstler und Wissenschaftler kommen einmal im Jahr nach Linz, um sich in Workshops, Vorträgen und Ausstellungen mit dem jeweiligen Thema der Veranstaltung intensiv zu befassen. „Origin“ lautete das Motto der Ars Electronica 2011, bei der sich alles um den Ursprung der Welt drehte. Wissenschaftler vom CERN in Genf beispielsweise stellten ihre neuen Erkenntnisse über die Entstehung des Universums vor.

Begleitet von großem Medienecho wird im Rahmen des Festivals der Prix Ars Electronica verliehen, der „Oskar“ der Computer- und Medienkunst. Zu den Preisträgern gehört auch das Internetlexikon Wikipedia, das im Jahr 2004 ausgezeichnet wurde.

Von Klangwolke bis Pflasterspektakel

Die Klangwolke ist ein Festival ganz anderer Art: Das Musikfest mit drei Freiluftkonzerten lockt jedes Jahr Einheimische wie Gäste in den Donaupark nach Linz. Das Highlight der drei Konzerte ist die Visualisierte Klangwolke: Mehr als 120.000 Besucher bestaunten im vergangenen Jahr das von modernen Klängen untermalte spektakuläre Feuerwerk. Die „klassische Klangwolke“ ist gleichzeitig das Eröffnungskonzert des renommierten Brucknerfests – ein Muss für Klassikfreunde. Die Kinderklangwolke spricht vor allem die jüngeren Zuhörer mit musikalischen Geschichten an.

Kinder und Erwachsene kommen auch beim Pflasterspektakel voll auf ihre Kosten. Bei dem Straßenfestival, das jedes Jahr im Juli stattfindet, treten Jongleure, Akrobaten, Clowns und Feuerschlucker auf. Drei Tage lang werden mehr als 40 Plätze in Linz zur Bühne für die Artisten aus ganz Europa. Der Samba-Umzug zu südamerikanischen Rhythmen gehört zu den Höhepunkten des Spektakels.

Leben in Linz

Doch Linz hat mehr zu bieten als ein abwechslungsreiches Kulturangebot. Die Stadt ist unter anderem der wichtigste Wirtschaftsstandort in Oberösterreich. Viele Logistik- und Handelsbetriebe schätzen die Nähe zum Donauhafen und haben sich hier angesiedelt. Rund 90.000 Pendler kommen jeden Tag zur Arbeit in die Stadt, fast die Hälfte der in Linz berufstätigen Menschen. Wer eine Wohnung in Linz sucht, wird meist in einem der beliebten Wohnviertel wie Froschberg, Franckviertel, Bindermichl oder Kleinmünchen fündig. Hier gibt es viele, schön sanierte Altbauten aus der Vorkriegszeit.

Die zahlreichen Arbeitsplätze, die ausgezeichnete Infrastruktur und die Nähe zur Natur machen die Lebensqualität in der Großstadt aus. Wer in Linz lebt, schätzt die mittelalterliche Altstadt mit ihren Kirchen wie dem Mariendom, der größten Kirche Österreichs. Und auch die Freizeitmöglichkeiten können sich sehen lassen: Nur wenige Autominuten entfernt kann man sich an einem der Seen und in den Bergen des Salzkammerguts erholen – oder man besucht eines der zahlreichen Festivals in Linz.

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