Feuchtes Wetter schadet Landwirten bisher kaum

Hannover. Der vergleichsweise milde und feuchte Winter macht den Landwirten in Niedersachsen bisher kaum zu schaffen.

„Es ist ganz gut, dass nun das an Wasservorräten aufgefüllt wird, was im Herbst nicht runtergekommen ist“, sagte die Sprecherin des Landesbauernverbandes, Gabi von der Brelie, am Dienstag. Feuchte Weiden und Äcker stellten bislang kein Problem dar, da die Flächen im Moment nicht befahren werden müssten. Außerdem stehe trockeneres Wetter in Aussicht.

Selbst überflutete Felder machten den Landwirten derzeit kaum Probleme, sagte der Sprecher der Landwirtschaftskammer, Walter Hollweg. „Die Pflanzen können auch drei Wochen unter Wasser stehen, das macht denen herzlich wenig aus.“ Zu Schäden könnte es kommen, wenn wegen des milden Wetters das Wachstum der Pflanzen auf den Feldern einsetze und es später doch noch zu plötzlichem und starkem Frost komme. Der feuchte Boden könne sich dann durch den Frost aufwölben und die Wurzeln rissen ab. Wenn die Temperaturen langsam sacken, könnten die Pflanzen einen inneren Frostschutz aktivieren, auch eine Schneedecke schütze vor Schäden, erklärte Hollweg.

Kräftiger Frost würde zwar etlichen Schädlingen und auch einem Teil der Mäuse den Garaus machen, aber auch ohne Minusgrade müsse im Sommer nicht mit überproportional viel Schädlingen gerechnet werden. (dpa)

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