Elbfischer befürchten zurückgehende Fangergebnisse und den Verlust ihrer Arbeitsplätze

Mit Fischkuttern gegen die Elbvertiefung

Bootskonvoi gegen die Elbvertiefung: Mit einer Kutterdemo in Cuxhaven protestierten am Wochenende Elbfischer und Naturschützer gegen die geplante Vertiefung der Fahrrinne. Foto: dpa

Cuxhaven. Mit einem Bootskonvoi haben Fischer und Naturschützer in Cuxhaven gegen die geplante Elbvertiefung protestiert. Am Samstag fuhren knapp 40 Kutter vom alten Fischereihafen in Cuxhaven auf den Fluss hinaus.

Die Fischer befürchten, dass sie nach der erneuten Vertiefung der Elb-Fahrrinne kaum noch Krabben oder Fisch fangen können: „Es wird dann nicht mehr machbar sein, dass man dort schifft. Wir haben Angst, unseren Arbeitsplatz zu verlieren.“

Im Gegensatz zu den Obstbauern und Landwirten im Alten Land seien die Fischer bei den politischen Verhandlungen schlicht vergessen worden. Die Demonstranten erhoffen sich Entschädigungen.

14,5 Meter Tiefgang

Niedersachsen hatte im April den Weg für das umstrittene Projekt der Stadt Hamburg und des Bundes freigemacht. Die Elbvertiefung ermöglicht, dass auch Containerschiffe mit einem Tiefgang von 14,5 Metern den größten deutschen Seehafen anlaufen können. Der von Hamburg angestrebte Baubeginn in diesem Jahr könnte sich allerdings durch Klagen von Umweltschützern verzögern. (lni)

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