Anfrage wegen Lebensmittelkontrollen

Foodwatch klagt gegen Land

Oldenburg. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch klagt wegen fehlender Auskünfte zu Fleischkontrollen in Niedersachsen vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg. Die Ernährungswächter hatten eigenen Angaben nach vor drei Jahren das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) um Informationen zu beanstandeten Fleischproben aus den Jahren 2006 und 2007 gebeten.

Diese habe man aber nicht erhalten mit der Begründung, dass es sich um „wettbewerbsrelevante Informationen“ handele, teilte die Organisation am Freitag in Berlin mit.

Das Laves begründete die noch ausstehende Antwort mit dem Umfang der gewünschten Auskünfte. Bei seiner Anfrage hatte sich Foodwatch auf das Verbraucherinformationsgesetz berufen. Die Organisation wollte vor allem nähere Angaben über die als gesundheitsgefährdend eingestuften Produkte und deren Hersteller.

„Die haben ein riesiges Datenvolumen abgefragt“, sagte Laves-Sprecherin Hiltrud Schrandt in Oldenburg. Die Bearbeitung sei aber noch nicht abgeschlossen. Und solange die Stellungnahmen nicht vorliegen, könne das Laves nicht abschätzen, inwieweit es die Fragen von Foodwatch beantworten könne und dürfe. (lni)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.