Forscher: Tod im Krankenhaus darf kein Tabu sein

Gießen. Ein würdevolles Sterben in deutschen Krankenhäusern halten 40 Prozent der befragten Ärzte und Pfleger nach einer Gießener Studie nicht für möglich.

"Viele Ärzte und Pfleger laufen mit schlechtem Gewissen herum", sagte der Gießener Psychologe Wolfgang George, der Mediziner zum Thema "Sterben im Krankenhaus" befragt hatte. George leitet das Gießener TransMit-Zentrum für Versorgungsforschung und Beratung. Für seine Umfrage analysierte er nach eigenen Angaben mehr als 1400 Fragebögen aus 212 deutschen Krankenhäusern.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stirbt fast jeder Zweite in Deutschland in einem Krankenhaus. George hatte die Fragebögen an das Personal verschiedener Krankenhäuser geschickt, um die Situation sterbender Patienten zu untersuchen. Die Ergebnisse stellt er am 12. Oktober auf dem Kongress "Sterben in Krankenhaus" in Gießen vor. (dpa)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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