Vorerst keine Gassuche in Nordhessen

Wiesbaden. In Nordhessen wird es vorerst keine Suche nach Erdgas mit der umstrittenen Fracking-Methode geben. Zwar gibt es einen Antrag, der aber noch nicht für die Erkundung gilt. Das Land Hessen will die Genehmigung auch nur erteilen, wenn sich die Fördertechnik als ungefährlich herausstellt.

Die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) erläuterte am Donnerstag, ass es bislang nur einen Antrag der Firma BNK Deutschland gebe, sich ein 5200 Quadratkilometer großes Gebiet zu sichern. Für die eigentliche Erkundung müssten weitere Anträge gestellt werden. Das Land Hessen werde diese aber nicht bearbeiten, solange nicht Gutachten die Ungefährlichkeit der Gasfördertechnik belegen.

Im Bund und in Nordrhein-Westfalen werden derzeit Expertisen erstellt. Bei der Suche geht es um Gas, das in Schiefer und anderen Gesteinsarten gebunden ist. Fracking bedeutet, dass Wasser, Sand und Chemikalien unter großem Druck in das Gestein gepumpt werden, um es aufzusprengen. Dann kann das Gas Richtung Bohrloch strömen. Kritiker sehen eine Gefahr für die Umwelt, vor allem für das Trinkwasser. (dpa/rpp)

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