2000 Liter Abwasser aus Klo-Häuschen liefen in U-Bahn-Station

Frankfurt/Main. Wegen einer stinkenden Panne musste am Montagmorgen in Frankfurt eine U-Bahn-Station gesperrt werden: 2000 Liter Abwasser aus mobilen Toiletten-Häuschen waren auf der Straße darüber in den falschen Schacht gekippt worden.

Die Toiletten-Häuschen waren am Wochenende für das Berger-Straßen-Fest im Stadtteil Nordend aufgestellt worden. Am Montagmorgen sollten sie wieder abtransportiert werden. Dabei passierte das Malheur:

2000 Liter Fäkalien und Sanitär-Chemikalien sollten in einen Schacht der Berger Straße gekippt und entsorgt werden. Dafür hatte die Reinigungsfirma eine Genehmigung. Allerdings verwechselten die Mitarbeiter den Schacht:

Das Abwasser landete in einem Revisionsschacht der U-Bahn, eine Art Kontrollschacht. Über den lief die stinkende Brühe in einen Technikraum und von dort aus in die U-Bahn-Station Merianplatz, wie Walter Kirchhof, Pressesprecher der Frankfurter Feuerwehr, unserer Zeitung erklärte.

Die Feuerwehr sperrte die Station, U-Bahnen fuhren ohne Halt weiter, wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) über Twitter mitteilte.

Mit Bindemitteln beseitigten die Einsatzkräfte Fäkalien und Chemikalien. Gegen 9.30 Uhr war die Feuerwehr damit fertig, danach rückte ein Putztrupp des RMV an. 

Die Berger Straße ist die längste Einkaufsstraße Frankfurts. Das Berger-Straßen-Fest ist der Auftakt der Straßenfest-Saison in Frankfurt. (abg/wd)

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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