300 Anwohner evakuiert

Weltkriegsbombe in Frankfurt erfolgreich entschärft

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Eine 500 Kilo schwere Weltkriegsbombe wurde in Frankfurt erfolgreich entschärft

Frankfurt. Der Frankfurter Westen hat sich erneut für einige Stunden in eine Geisterstadt verwandelt. Grund dafür war eine Weltkriegsbombe. Schon am Vormittag gab es Entwarnung.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen haben Spezialisten am Sonntag in Frankfurt eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Der 500 Kilogramm schwere Sprengsatz war am Donnerstag bei Bauarbeiten entdeckt worden. Nach wenigen Stunden konnten rund 300 Anwohner gegen 11.00 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren, wie die Polizei mitteilte. Auch ein Hotel mit 350 Gästen war zuvor geräumt worden. Nur wenige Meter entfernt im Frankfurter Westen war am 5. Mai eine baugleiche US-Fliegerbombe ohne Zwischenfälle unschädlich gemacht worden.

„Wieder ist alles gut gegangen“, teilte die Feuerwehr mit. Etwa 70 Menschen seien von Helfern in einer Messehalle betreut worden. Im Umkreis von rund 500 Metern um den Fundort hatten alle Anwohner und Hotelgäste die Häuser verlassen müssen, in einer weiteren Zone bis 1000 Metern sollten sie in ihren Wohnungen bleiben. „Einzelne mussten extra gebeten werden, ins Haus zu gehen“, sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt seien die Verantwortlichen mit dem Ablauf zufrieden.

Die Entschärfung eines Blindgängers vor zwei Wochen hatte länger als geplant gedauert, weil sich immer wieder Menschen in dem abgesperrten Sicherheitsbereich aufgehalten hatten. Komplikationen hatte es aber keine gegeben.

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