Ex-CDU-Hoffnungsträger

Friedrich Merz ist zurück - das ist seine neue Aufgabe

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Friedrich Merz

Einst war Friedrich Merz für die CDU Oppositionsführer im Bundestag - bis Angela Merkel übernahm. Jetzt will der frühere Hoffnungsträger wieder ein Amt bekleiden.

Düsseldorf - Die Älteren erinnern sich an ihn: Um das Jahr 2000 war Friedrich Merz einer der wichtigsten Köpfe in der Union. Als Nachfolger von Wolfgang Schäuble wurde der Jurist CDU/CSU-Fraktionschef - und damit Oppositionsführer im Bundestag. Dann übernahm Angela Merkel. Und Merz zog sich 2009 wegen „parteiinterner Differenzen“ aus der Politik zurück. Nun könnte es aber ein Wiedersehen geben.

Denn Merz soll nach einem Medienbericht künftig für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen arbeiten. Wie die Bild-Zeitung schreibt, soll Merz von Januar nächsten Jahres an Brexit-Beauftragter werden und sich um die transatlantischen Beziehungen kümmern. Diese Personalie wolle das Kabinett unter Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) an diesem Dienstag beschließen.

„Das bedeutet absolut kein Comeback“

Er wolle gern „professionelle Hilfe leisten“, sagte Merz dem Blatt. „Das bedeutet aber absolut kein Comeback als Politiker.“ Merz ist Vorsitzender der Atlantik-Brücke, ein privater Verein zur Stärkung der deutsch-amerikanischen Freundschaft. Zudem arbeitet er als Top-Manager beim Investmentgiganten Blackrock.

Die - ehrenamtliche - Arbeit für die Landesregierung ist demnach zunächst bis 2019 befristet. Als Beauftragter solle sich Merz um die Vorbereitung der NRW-Wirtschaft auf mögliche Turbulenzen im Zusammenhang mit dem EU-Austritt Großbritanniens kümmern, da viele Firmen dorthin enge Beziehungen unterhielten, berichtete die Zeitung.

Lesen Sie auch: Merkel warnt vor Spekulationen um Neuwahlen

dpa/fn

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