Friedrich würdigt Fromms Verdienste

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Heinz Fromm muss seinen Posten räumen.

Berlin - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat die Verdienste von Heinz Fromm als Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz gewürdigt.

Die Vorgänge um die Neonazi-Morde dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Bundesamt in der zwölfjährigen Amtszeit Fromms „erhebliche Erfolge für die Sicherheit in diesem Land“ erreicht habe, hieß es am Montag in einer schriftlichen Erklärung Friedrichs zu Fromms Rücktritt.

Zu den Verdiensten des obersten Verfassungsschützers zählte der Minister die Verhinderung von Anschlägen durch die sogenannte Sauerlandgruppe. Die „persönliche Integrität“ Fromms stehe außer Zweifel, betonte Friedrich.

Heinz Fromm: Der unauffällige Analyst

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Der Verfassungsschutzpräsident sei über das Fehlverhalten von Mitarbeitern seiner Behörde im Zusammenhang mit der Neonazi-Mordserie selbst überrascht und erschüttert. „Er ist wie ich zutiefst besorgt über den dadurch eingetretenen Vertrauensverlust in den Verfassungsschutz“, erklärte Friedrich.

Er habe veranlasst, dass die Vorgänge im Zusammenhang mit der Neonazi-Zelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) im Bundesamt für Verfassungsschutz restlos aufgeklärt werden, „damit das Vertrauen in diese wichtige Sicherheitsbehörde wieder hergestellt wird“.

dpa

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