1,8 Kilogramm schwer

Für diesen Preis wurde das Türschloss vom Watergate-Skandal versteigert

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Nixon-Rücktritt nach dem der Fall öffentlich wurde. 

Ein aufgebrochenes Türschloss, das 1972 den Watergate-Skandal ins Rollen brachte, ist in den USA versteigert worden.

Das Schloss, das an der Tür zur Washingtoner Wahlkampfzentrale der Demokraten angebracht war, wechselte für 62.500 Dollar (etwa 53.100 Euro) den Besitzer, wie das Auktionshaus Nate Sanders am Donnerstagabend (Ortszeit) mitteilte.

Der 1,8 Kilogramm schwere Messingmechanismus wurde nach dem Einbruch im Sommer 1972 fast ein halbes Jahrhundert lang vom Hausmeister des Watergate-Gebäudes aufbewahrt. Es wurde auf einer Holztafel befestigt, zwei Dokumente bestätigen seine Echtheit.

Der Watergate-Skandal brachte US-Präsident Richard Nixon zu Fall. Am 17. Juni 1972 waren fünf Männer in das Watergate-Gebäude eingebrochen, um Abhörmikrofone in den Büros der Demokraten anzubringen. Ihre Spur führte zwei Reporter der "Washington Post", Carl Bernstein und Bob Woodward, auf direktem Weg ins Weiße Haus, zum Wahlkampfteam der Republikaner und zu Nixon. Nixon trat schließlich im August 1974 zurück, nachdem der Kongress ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet hatte.

AFP

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