„Schade CDU“

Lob und Kritik nach Armin Laschets Wahl aus Fuldaer CDU-Basis: Ex-Bürgermeisterkandidat verlässt Partei

Der neue Parteivorsitzende Armin Laschet sitzt beim digitalen Bundesparteitag der CDU auf dem Podium.
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Der neue Parteivorsitzende Armin Laschet sitzt beim digitalen Bundesparteitag der CDU auf dem Podium.

Nach der Wahl von Armin Laschet zum CDU-Bundesvorsitzenden gab es an der Fuldaer CDU-Basis enttäuschte Stimmen, aber auch Lob. Ein prominenter CDU-Kommunalpolitiker begründet mit der Wahl seinen Parteiaustritt.

Kreis Fulda - Mark Henkel, im vergangenen Frühjahr noch CDU-Bürgermeisterkandidat in Dipperz und Vorsitzender der Gemeindevertretung, hat sich wenige Minuten nach der Entscheidung des CDU-Bundesparteitags auf Facebook zu Wort gemeldet. „Schade CDU, dann also keine inhaltliche Erneuerung. Muttis Stil soll offensichtlich weitergeführt werden. Damit ist meine politische Heimat endgültig verloren gegangen. Ab heute bin ich dann auch offiziell parteilos. Tschüss!“, schrieb er. Erik Schäckermann, Geschäftsführer des CDU-Kreisverbands, bestätigt den Parteiaustritt. Henkel habe seinen Austritt allerdings schon im November erklärt – ohne Bezug auf eine politische Entscheidung.

Henkel begründet seine Äußerung und seinen Austritt aus der CDU* gegenüber unserer Zeitung so: „Bis zum Parteitag hatte ich noch überlegt, später in die CDU zurückzukehren. Doch mit der Entscheidung gegen Friedrich Merz und vorher der Aufforderung Volker Bouffiers an die hessischen Delegierten, für Laschet zu stimmen, ist das Kapitel Politik für mich jetzt erst einmal abgehakt. Ich bin jetzt nur noch Privatmann und Rechtsanwalt.“ *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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