Im angesagten Nightlife-Viertel

Kanzlerin zum Anfassen: Merkel auf Selfie-Tour

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Angela Merkel posierte bei ihrem Stopp im angesagten Nightlife-Viertel Caxtib Street bereitwillig für Selfies.

Brisbane - Vor den kräftezehrenden Beratungen beim G-20-Gipfel in Brisbane hat sich Kanzlerin Angela Merkel unters Volk gemischt. Im angesagten Nightlife-Viertel sammelte sie Selfies und Sympathie-Punkte.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt nach ihrem Flug um die halbe Welt keine Ermüdungserscheinungen: Kaum im australischen Brisbane zum G20-Gipfel angekommen, machte sie am Freitagabend noch einen kurzen Stopp im angesagten Nightlife-Viertel Caxton Street. Anstatt sich nach ihrer Ankunft am Freitagabend in ihr Hotel zurückzuziehen, nahm Merkel die örtlichen Pubs in Augenschein. Als sie ihren Wagen verließ, jubelten Passanten so begeistert, als sei ein Rockstar ausgestiegen. „Willkommen in Australien“ rief eine Deutsche der Kanzlerin zu. Die Kanzlerin schüttelte viele Hände und posierte für Schnappschüsse mit den Einheimischen. Merkel sei bestens gelaunt gewesen, berichtete die Fotografin Sarah Keayes von der Regionalzeitung "Courier-Mail", die mit Freunden in einem der Pubs saß. Offenbar habe die Kanzlerin das Bad in der Menge genossen.

Auch in den sozialen Netzwerken war Merkels Ausflug ein viel diskutiertes Thema. "Das zeichnet eine wahren Anführer aus: sich unter die Einheimischen zu mischen!", schrieb ein Nutzer auf Facebook.

Die meisten anderen Staats- und Regierungschefs ließen sich in ihren gepanzerten Fahrzeugen mit dunklen Scheiben schnurstracks in die Hotels fahren. Die Einheimischen bekommen praktisch keinen der hohen Staatsgäste zu Gesicht. „Tante Angela hat unglaublich Charisma“, kommentiert ein Leser auf der Webseite der Zeitung „Courier Mail“ begeistert. Merkel hatte auf dem Flug von Berlin nach Brisbane in Neuseeland einen Zwischenstopp eingelegt.

Bis zum Sonntag stehen bei den Gesprächen der Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer unter anderem der internationale Kampf gegen die Steuerflucht und das Wachstum der Weltwirtschaft, aber auch geopolitische Konflikte um den Irak, Syrien und die Ukraine sowie die Ebola-Epidemie in Westafrika im Fokus.

dpa/AFP

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