Gabriel am Nil: Treffen mit Ägyptens Präsident al-Sisi

+
Die Stimmung in Ägypten ist aufgeheizt. Erst am Freitag waren Regierungsgegner und -treue in Kairo aneinandergeraten. Foto: Mohamed Hossam

Kairo (dpa) - Zum Auftakt seiner Nordafrika-Reise trifft Vizekanzler Sigmar Gabriel heute in Kairo mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi zusammen. Gabriel hat angekündigt, die massiven Menschenrechtsverletzungen offen zur Sprache zu bringen.

Obwohl das Regime des Ex-Generals mit harter Hand gegen die Opposition vorgeht und Zehntausende in Gefängnissen sitzen, sieht die Bundesregierung Al-Sisi als Stabilitätsanker in der unruhigen Region. Der Westen braucht Ägypten im Kampf gegen islamistischen Terror und in der Flüchtlingskrise. 

Die vom Regime in Kairo vor einem Jahr ugesagten Erleichterungen für Menschenrechtsanwälte, Gewerkschaftler, Journalisten und die deutschen Stiftungen seien nicht eingetreten. "Natürlich werde ich auch die mitreisenden Wirtschaftsvertreter ermutigen, das bei ihren Kontakten anzusprechen", meinte Gabriel. 

Der Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef wird von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet. Die Unternehmer hoffen auf neue Milliardenaufträge. Gabriel reist am Montag weiter nach Marokko.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.