Fracking: Reaktion auf Ablehnung aus Hessen

Gassucher prüfen Klagen

Wiesbaden. Das Nein des Regierungspräsidiums Darmstadt zur Gassuche in Nordhessen könnte die Justiz beschäftigen.

Anfang kommender Woche - kurz vor Ablauf der Klagefrist - will der Hamburger Anwalt Fritz von Hammerstein mit seinen Auftraggebern von der kanadischen Energiefirma BNK entscheiden, ob er vors Verwaltungsgericht zieht.

Auch über Schadensersatz müsse man reden, so von Hammerstein gegenüber unserer Zeitung. Die Ablehnung der Suche sei „sonnenklar rechtswidrig“.

Im Mai war BNK die Suche nach Gaslagern in der Tiefe unter 5200 Quadratkilometern zwischen Marburg und Bad Karlshafen verwehrt worden. Heftige Proteste aus Nordhessen gegen die umstrittene Gasfördertechnik Fracking, die einer erfolgreichen Suche folgen könnte, waren vorausgegangen.

Jurist von Hammerstein rügt schwere Rechts- und Verfahrensfehler der Ablehnung sowie unzumutbar kurze Fristen. Ein juristisches Gutachten, mit dem das Nein aus Hessen begründet werde, stütze sich auf absurde Argumente, sagte er. (wrk)

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