Rücktritt "gewiss nicht gewünscht"

Gauck dankt Friedrich - und ernennt Schmidt

+
Bundespräsident Joachim Gauck (2.v.l.) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beglückwünschten am Monag in Berlin den neuen Bundesminister für Landwirtschaft, Christian Schmidt (CSU) nach dessen Ernennung. Zuvor hatte Gauck dem zurückgetretenen Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (re. CSU) die Entlassungsurkunde übergeben.

Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck  hat am Montag dem zurückgetretenen Minister Hans-Peter Friedrich  die Entlassungsurkunde übergeben. Direkt danach ernannte der PräsidentChristian Schmidt zum neuen Agrarminister.

Im Beisein von Kanzlerin Angela Merkel würdigte der Bundespräsident Friedrich als „überzeugten Demokraten“. Ihm gebühre Respekt und Dank.

Friedrich habe sich seinen Rücktritt „gewiss nicht gewünscht“, sagte Gauck. Auch unter Juristen gebe es unterschiedliche Einschätzungen über sein Verhalten in der Edathy-Affäre. Ausdrücklich würdigte Gauck Friedrichs Arbeit als Innenminister und die von ihm umgesetzte Reform der Sicherheitsbehörden als Konsequenz aus der Neonazi-Mordserie.

Unmittelbar danach händigte der Bundespräsident Friedrichs Nachfolger Christian Schmidt (CSU) die Ernennungsurkunde zum Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft aus. Schmidt war bisher Staatssekretär im Entwicklungsministerium.

dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.