Gut geht anders - Kommentar zur Umwelt-Tabelle für Autos

Farbige Balken als Kaufhilfe: Sie zieren das CO2-Label für Pkw. Trotz höheren Verbrauchs wird ein Audi Q7 (oben) besser eingruppiert als ein VW Golf (Mitte) und der Toyota Aygo (unten).

Sie sollen dem Verbraucher helfen, sind aber höchst umstritten: die neuen Plaketten, die seit Donnerstag den CO2-Verbrauch eines Autos angeben sollen. Ein Kommentar.

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Dass die Energieeffizienz von Autos nicht nur an den Spritverbrauch, sondern auch ans Gewicht geknüpft wird, ist schön für die Verkäufer großer Autos. Mit Blick auf den Klimaschutz ist es nicht zu begreifen. Bessere Öko-Note für einen dicken 8-Liter-Schluckspecht als für den 4-Liter-Sparfuchs?

Da kann man doch nur den Kopf schütteln. Niemand braucht sich zu wundern, wenn Kritiker an diesen schiefen Maßstäben weiterdenken und einen Kampfpanzer Leopard 2 in der gleichen Effizienzklasse sehen wie einen Golf. Gut geht anders. Zweifel sind zum Glück auch den Gesetzesmachern noch rechtzeitig gekommen. Erst in drei Jahren über diese Zweifel nachzudenken - das ist allerdings viel zu spät.

Von Wolfgang Riek

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