Gemeinde geht auf Distanz zu Hells Angels

WALSRODE. Der Rat der Stadt Walsrode geht gegen den zunehmenden Einfluss der Hells Angels in der Stadt vor. Unternehmen und Vereine sollten künftig auf eine Zusammenarbeit mit Firmen verzichten, deren Leitung erklärtermaßen den Hells Angels angehört. Das habe der Rat beschlossen, sagte Bürgermeisterin Silke Lorenz (parteilos) am Donnerstag. Auch solle der Sicherheitsdienst der Rocker künftig nicht mehr bei Stadtfesten oder ähnlichen Veranstaltungen eingesetzt werden.

„Ich bin sehr erleichtert über die Entscheidung des Rates“, sagte Lorenz am Donnerstag. Der zunehmende wirtschaftliche Einfluss der Rocker war auch überregional kritisiert worden.

Arbeitgeber und Förderer

Hells Angels-Mitglied Wolfgang Heer ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Gemeinsam mit seinem Sohn betreibt er eine Bowlingbahn, ein Kraftsportzentrum, einen Sicherheitsdienst und mehrere Nachtclubs. Wiederholt hatte Heer größere Beträge für kulturelle Veranstaltungen, Vereine und soziale Organisationen gespendet.

Anfang November hatte es in Walsrode einen Brandanschlag auf das Grundstück eines Hells Angels-Gegners gegeben. Vor dem Haus des Anwalts war eine Mülltonne in Brand gesetzt worden. (lni)

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