Im niedersächsischen Lüneburg

Güllewurf auf niedersächsische AfD-Zentrale: Staatsschutz ermittelt

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Unbekannte haben die niedersächsische Landesgeschäftsstelle der AfD in Lüneburg mit Farbbeuteln und Gülle beworfen.

Unbekannte haben die niedersächsische Landesgeschäftsstelle der AfD in Lüneburg mit Farbbeuteln und Gülle beworfen. Die Partei ist entsetzt.

Lüneburg - Das Haus mit der niedersächsischen AfD-Landesgeschäftsstelle in Lüneburg ist in der Nacht zum Dienstag mit Farbe und Fäkalien beworfen worden. Bei der von Unbekannten verübten Tat seien Fassade, Dach und Fenster stark verschmutzt und beschädigt worden, teilte die Polizei mit. Es sei erheblicher Sachschaden entstanden. Auch der polizeiliche Staatsschutz ermittle deshalb. Die Geschäftsstelle befindet sich in einem Einfamilienhaus.

Der AfD-Landesvorsitzende Paul Hampel äußerte sich empört. Er erklärte, der Vorfall sei "ein weiterer Höhepunkt der Gewaltbereitschaft des politischen Mobs". Viele vor allem jüngere Parteimitglieder wollten dies "nicht länger hinnehmen". "Es bedarf oft viel Überzeugungskunst, sie von ähnlichen 'Revancheaktionen' zurückzuhalten", teilte Hampel mit.

Unbekannte haben die niedersächsische Landesgeschäftsstelle der AfD in Lüneburg mit Farbbeuteln und Gülle beworfen.

Seit über vier Jahren erlebe die Partei zudem eine sich steigernde Gewaltbereitschaft, ohne dass die zuständigen Polizeibehörden konsequent eingreifen würden, sagter der niedersächsische AfD-Chef weiter.

Der Polizei in Lüneburg sind diese Vorwürfe bekannt. Nachvollziehen kann sie sie - zumindest in ihrem Verantwortungsbereich - offenbar nicht. Bereits zu Hochzeiten  des Wahlkampf kamen Beschwerden seitens der Partei, Veranstaltungen nicht problemlos abhalten zu können. Lüneburgs Polizeichef Kai Richter weist die Vorwürfe zurück: „Wir haben beiden Seiten, also auch den Gegendemonstranten, ihren Raum gelassen.“

Unbekannte haben die niedersächsische Landesgeschäftsstelle der AfD in Lüneburg mit Farbbeuteln und Gülle beworfen.

dpa/AFP/mke/fn

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