Gesundheitsminister will Pflege-WGs fördern

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Pflege-WGs könnten eine Alternative zwischen der Pflege zu Hause und dem Altenheim sein.

Berlin -Die Behandlung pflegebedürftiger Menschen wird immer teurer. Geht es nach Gesundheitsminister Bahr, soll eine neue Wohnform die Alternative zwischen Pflege zu Hause und dem Altersheim sein.

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will Wohngemeinschaften pflegebedürftiger Patienten finanziell besser fördern. Jeder Wohngruppenbewohner solle eine monatliche Pauschale von 200 Euro zur Beschäftigung einer Pflegekraft erhalten, bestätigte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Berlin. Zudem bekommt jeder Pflegebedürftige bei Gründung einer Wohngruppe eine einmalige Zahlung in Höhe von 2.500 Euro.

Bahr sagte der “Bild“-Zeitung, dass “neue Wohnformen für Pflegebedürftige, die noch keine Rund-um-die-Uhr Betreuung brauchen, gefragt“ seien. Die Pflege-WG könnte eine Alternative zwischen der Pflege zu Hause und dem Altenheim sein.

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Schon jetzt gibt es nach den Angaben des Ministeriums einen Zuschuss für “Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen“ in Höhe von bis zu 2.557 Euro pro Person. Eine vierköpfige Pflege-WG könnte bei ihrer Gründung also bis zu 20.000 Euro erhalten. Das Programm soll aus Beitragsgeldern finanziert werden.

Auch die Pflegesach- und Geldleistungen sollen angehoben werden, wie Bahr bereits Anfang Januar bekannt gab. Statt 450 Euro bekommen Pflegebedürftige in Stufe 1 künftig 665 Euro an Pflegesachleistungen und 1.250 Euro statt 1.100 Euro in Stufe 2.

dapd

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