So wirkt die Gesundheitsreform im Geldbeutel

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Mehr Netto vom Brutto hatten Union und FDP den Menschen versprochen. Doch mit der Gesundheitsreform dürften viele etwas weniger im Geldbeutel haben.
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Im kommenden Jahr steigt der Beitragssatz von 14,9 auf 15,5 Prozent. Für die Arbeitnehmer gilt ein 0,9- prozentiger Sonderbeitrag.
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Arbeitnehmer müssen dann 8,2 Prozent auf ihr Einkommen bezahlen, die Arbeitgeber 7,3 Prozent. Der Satz wird bei diesem Stand eingefroren.
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Die Auswirkung: Bei einem Bruttogehalt von 1000 Euro werden 82 statt 79 Euro im Monat fällig, bei 1500 sind es 123 statt 118,50 Euro, bei 2000 sind es 164 statt 158 Euro.
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Die Kassen können Zusatzbeiträge ohne Obergrenze in Euro und Cent festsetzen. Die Pauschalen sind unabhängig vom Einkommen zu zahlen.
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Wenn ein durchschnittlicher Zusatzbeitrag mehr als zwei Prozent des Bruttoeinkommens beträgt, bekommt der Versicherte die Differenz als Sozialausgleich aus Steuern.
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Beträgt der durchschnittlich von den Kassen gebrauchte Zusatzbeitrag zum Beispiel 20 Euro, bekommen Versicherten ab einem Einkommen von 1000 Euro keinen Ausgleich.
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Wer aber nur 800 Euro bekommt, wird nur mit 16 Euro zur Kasse gebeten. Er muss den von der eigenen Kasse verlangten Zusatzbeitrag komplett zahlen, der normale Kassenbeitrag wird aber um 4 Euro reduziert.
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Wenn seine Kasse über dem Schnitt von 20 Euro liegt, schneidet er schlechter ab, verlangt sie weniger, zahlt er unterm Strich auch weniger.

Berlin - So wirkt die Gesundheitsreform im Geldbeutel

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