"An den Haaren herbeigezogen"

Ghetto-Renten: Deutschland und Israel dementieren

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Mit erhobenen Händen werden im Mai 1943 jüdische Frauen, Männer und Kinder von deutschen SS-Soldaten aus dem brennenden Ghetto der polnischen Hauptstadt Warschau getrieben.

Tel Aviv - Israel und Deutschland haben einen Zeitungsbericht über eine angebliche Verbindung zwischen Renten für Überlebende des Holocausts und einen israelischen Siedlungsstopp zurückgewiesen.

„Ich kann Ihnen sagen, dass es an den Haaren herbeigezogen ist, zu behaupten, dass es irgendwo im Kanzleramt jemanden gäbe, der eine Verbindung zwischen Ghetto-Renten und der israelischen Siedlungsbau-Politik herstellt“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag in Berlin.

Die Zeitung „Jediot Achronot“ hatte unter Berufung auf ungenannte Beamte in Jerusalem berichtet, Deutschland verzögere Gespräche über Renten für ehemalige Zwangsarbeiter in Ghettos, bis Israel einen Siedlungsstopp erklärt habe.

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Auch das israelische Außenministerium in Jerusalem wies den Bericht als haltlos zurück. Israel und Deutschland arbeiteten Hand in Hand, um die Frage der Zahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter zu lösen, teilte Außenamtssprecher Jigal Palmor mit. Der Zeitungsartikel „entspricht nicht der Wirklichkeit und ganz bestimmt nicht der Haltung der israelischen Regierung“. Es gebe keinerlei Verbindung zwischen der Frage der Entschädigungen und der Siedlungen.

dpa

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