Hilfspaket

Gläubiger beraten weiter mit Athen über Privatisierungen

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Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras spricht in Athen. Foto: Orestis Panagiotou/Archiv

Athen - Die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den Gläubigern über zusätzliche Reformschritte gehen in Athen weiter.

Im Mittelpunkt stehen dabei die geplanten Privatisierungen von Staatsunternehmen. Zudem soll es heute ein Resümee der bislang erörterten Themen geben, hieß es aus Kreisen des Finanzministeriums.

Die Gespräche drehen sich nach übereinstimmenden Informationen der griechischen Presse vor allem darum, wie der Privatisierungsfonds Taiped umstrukturiert werden soll, damit in den kommenden 30 Jahren die anvisierten 50 Milliarden Euro durch den Verkauf griechischen Staatsvermögens in die öffentlichen Kassen fließen. Mit einem Teil der Verkaufserlöse sind Schuldenrückzahlungen geplant.

Die Gläubiger fordern von Athen außerdem, Steuererleichterungen für Bauern abzuschaffen, ein höheres Renteneintrittsalter einzuführen, Streiks durch neue Gesetze einzuschränken und den Arbeitsmarkt zu liberalisieren. Eine Einigung auf die meisten dieser Themen ist Voraussetzung für ein drittes Hilfspaket in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro. Viel Zeit hat Griechenland nicht: Am 20. August muss der klamme Euro-Staat 3,2 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank (EZB) zahlen.

dpa

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