Glosse zur WHO-Warnung vor Fleischverzehr: "Alles wurscht"

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Würsten: Darf man, soll man das noch essen?

Milzwurst, Presssack, Grützfleisch, derlei Köstlichkeiten seien nicht bekömmlich – Krebsgefahr! Eine Glosse zum aktuellen Aufreger.

Torwartlegende Sepp Maier hat das einzig Richtige gesagt: „Ob da Afrikaner oder Asiaten 6,7 Millionen Euro bekommen, ist doch wurscht.“

Dem Weißbierphilosophen ist da fast nebenbei ein welt-umspannender Sinnspruch geglückt. So sieht’s nämlich aus: Ob DFB-Bosse Fifa-Greise schmieren, Saudis deutsche Qualitätspanzer fahren oder VW-Manager uns Krupphusten bescheren – ist doch eigentlich für ’ne gute Sache. Schwamm drüber, is’ eh wurscht.

Einzig bei der Wurst selbst hört die achselzuckende Wurschtigkeit abrupt auf, da schauen jetzt alle ganz genau hin. Denn die WHO hat gewarnt: Milzwurst, Presssack, Grützfleisch, derlei Köstlichkeiten seien nicht bekömmlich – Krebsgefahr! Schon herrscht Panik in Küchen und Kantinen. Hausfrauen lassen die Luftgetrockneten liegen und die Stracken hängen. Jeder fünfte Deutsche denkt an Fleischverzicht, erwägt den Wurstboykott. Selbst Bifi soll nicht mehr mit.

Wie gut tut da, dass auch WHO-Forscher nichts so heiß essen, wie sie’s anrichten: 50 Gramm Wurst oder Fleisch am Tag darf’s nun doch sein. Ob vom Kalb, Schwein oder Pferd? Das is’ dann wieder wurscht.

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