Göttinger retten die Wälder in China

Göttingen. Forstwissenschaftler der Uni Göttingen wollen China zu gesunden Wäldern verhelfen. Viele der in den vergangenen Jahrzehnten angepflanzten riesigen Wälder seien in einem erbärmlichen Zustand, sagte Prof. Christoph Kleinn. Für die jeweiligen Baumsorten seien zum Teil falsche Standorte gewählt worden, auch sei das Saatgut oft ungeeignet gewesen und es mangele an Pflege.

In China wurden in den vergangenen Jahrzehnten etwa 50 Millionen Hektar Wald angepflanzt, was der eineinhalbfachen Größe Deutschlands entspricht. „Dies ist eine gewaltige Leistung, aber diese Plantagenwälder sind vielfach instabil“, sagte Kleinn.

Die Göttinger Forscher wollen mit Kollegen aus Freiburg und Dresden sowie chinesischen Partnereinrichtungen Konzepte zum Umbau und zur künftigen Nutzung der Wälder erarbeiten. Das Bundesforschungsministerium unterstützt das Projekt drei Jahre lang mit 2,75 Millionen Euro.

In Deutschland gebe es Erfahrungen mit großflächigen Aufforstungen. Die Lüneburger Heide habe vor 200 Jahren einer Sandwürste geglichen. „Heute gedeihen dort prächtige Wälder“. (lni)

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