Auswandern wegen Trump?

Google-Trend nach Super Tuesday: "How can I move to Canada"

+
Vor allem Kanada steht bei US-Auswanderern hoch im Kurs.

Washington - Nach den Erfolgen der US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und Hillary Clinton am "Super Tuesday" haben ungewöhnlich viele Amerikaner die Suchmaschine "Google" nach Auswanderungsmöglichkeiten befragt.

Die Anzahl der Anfragen stieg bis Mitternacht um 1150 Prozent zum Normalniveau, berichtete das Nachrichtenportal "Mashable". Die meisten Suchanfragen kamen dabei aus dem Bundesstaat Massachusetts, wo Trump sich beinahe die Hälfte der Stimmen unter den Republikanern sichern konnte.

Auf der Website der kanadischen Regierung erschien etwa zur gleichen Zeit ein Hinweis, der auf Verzögerungen bei der Nutzung der Homepage aufmerksam machte. Ob das mit dem exorbitanten Anstieg der Suchanfragen zusammenhängt, ist laut "Mashable" nicht klar. Dafür spricht aber, dass die Fehlermeldung zumindest den ganzen Februar über nicht zu sehen war.

Für ein Angebot der kanadischen Insel Cape Breton, die unter Bevölkerungsschwund leidet und auch deshalb um Trump-Flüchtlinge wirbt, interessierten sich schon vor dem "Super Tuesday" deutlich mehr als 100 000 Amerikaner.

Bleiben Sie auf dem Laufenden in unserem Live-Ticker zur US-Wahl 2016 vom Donnerstag.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.