CSU und FDP greifen Klarsfeld scharf an

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Beate Klarsfeld, Präsidentschaftskandidatin der Linken.

Berlin - Die Präsidentschaftskandidatin der Linken, Beate Klarsfeld, bleibt wegen möglicher Geldzahlungen der DDR an sie unter Druck. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt griff die Linke und auch die 73-Jährige scharf an

"Früher SED-Marionette und heute Linkspartei-Kandidatin - darin liegt die ganze Verachtung der Linkskommunisten für unsere Demokratie und unseren freiheitlichen Staat", sagte er der Zeitung "Die Welt".

Anlass der Attacke ist ein Medienbericht, wonach Klarsfeld 1968 2.000 D-Mark von der SED-Führung erhalten hat, nachdem sie öffentlich den damaligen Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger (CDU) wegen dessen NS-Vergangenheit geohrfeigt hatte.

Der Generalsekretär der Freien Demokraten, Patrick Döring, sagte: "Wenn sich herausstellen sollte, dass Frau Klarsfeld 1968 nichts als eine Helfershelferin für eine von der SED bezahlte PR-Aktion war, ist ihre Kandidatur für das höchste deutsche Staatsamt eine Ohrfeige für alle Demokraten in unserem Land."

dapd

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