Verzögerte Vereidigung

Grenell ist Trumps neuer Botschafter für Deutschland

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Richard Grenell im Trump Tower in New York. Der frühere außenpolitische Kommentator ist nach monatelanger Verzögerung als US-Botschafter für Deutschland bestätigt worden. Foto: Richard Drew/AP

Er hat den Medien jahrelang die US-Weltpolitik erklärt, an einer Hochschule gelehrt und politische Kommentare geschrieben. Und er steht fest hinter Trump: Richard Grenell. Jetzt wurde der Kommunikationsexperte als neuer Botschafter für Deutschland vereidigt.

Washington (dpa) - Richard Grenell, Donald Trumps neuer Botschafter für Deutschland, ist offiziell ins Amt eingeschworen worden. Vizepräsident Mike Pence vereidigte den 51-Jährigen am Donnerstag in Washington.

Er sagte, Grenell sei hoch qualifiziert für seine künftige Aufgabe und werde die Beziehungen zwischen beiden Ländern stärken. Der 51-Jährige gilt als einer der ersten und stärksten Unterstützer von Trumps außenpolitischem Kurs.

Grenell wurde bei der Vereidigung von seinem Partner Matt Lashey und seiner Mutter begleitet. Er war vor einer Woche vom US-Senat bestätigt worden und nahm einen Tag später an Trumps Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel teil.

Die USA hatten nach dem Abgang von John Emerson im Januar 2017 keinen Botschafter in Berlin. Trump ernannte Grenell im September für den Posten, aber die Bestätigung im Senat zog sich hin.

Grenell arbeitete zuletzt als Kommentator und Berater. Er hatte in der Amtszeit des republikanischen Präsidenten George W. Bush von 2001 bis 2008 als Sprecher für vier UN-Botschafter der USA gedient. 2012 arbeitete Grenell kurzzeitig für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney.

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