Am Ground Zero: Westerwelle gedenkt der  Terroropfer

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Guido Westerwelle am Ground Zero

New York - Gut zehn Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle in New York einen Kranz für die fast 3000 Toten niedergelegt.

Anschließend ließ er sich dann Ground Zero zeigen. Er sei berührt von dem Wiederaufbau und der neuen Dynamik. “Was hier errichtet wird, ist ein Sieg über den Terrorismus“, sagte Westerwelle bei dem Besuch am Samstag. Nach der Besichtigung der Wasserbecken in den sogenannten Fußabdrücken der einstigen Zwillingstürme sowie des Museumsbaus sprach der Minister mit dem Architekten Daniel Libeskind über den Wiederaufbau. Libeskinds Konzept für das neue World Trade Center hatte bei einer öffentlichen Ausschreibung die Zustimmung der New Yorker Bevölkerung gewonnen, wurde seitdem aber erheblich abgewandelt.

Bilder vom 11. September 2001

Bilder vom 11. September 2001

Westerwelle hält sich insgesamt drei Tage in Manhattan auf. Sein Programm konzentriert sich nach Angaben des Generalkonsulats dieses Mal auf Kulturthemen und Kontakte zur jüdischen Gemeinde in den USA. Am Sonntag wollte Westerwelle das Leo-Baeck-Institut in Manhattan besichtigen und anschließend in das Metropolitan Museum gehen. Für Montag sind Gespräche mit jüdischen Organisationen geplant. Am Montagabend (Ortszeit) will der Bundesaußenminister bei der Verleihung der Leo-Baeck-Medaille im Waldorf-Astoria-Hotel die Laudatio auf den deutschen Maler und Bildhauer Anselm Kiefer halten. Kiefer macht mit vielen seiner Arbeiten auf das Grauen in der Zeit des Nationalsozialismus aufmerksam.

dpa

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