Landeshauptstadt Hannover verschärft Regeln für Umweltzone in der Innenstadt

Nur mit Grün in die City

Bald keine Wahl mehr: Ab Januar dürfen nur noch Autos mit grüner Plakette in die Umweltzone in Hannover fahren. Autos mit gelber Plakette müssen umgerüstet werden. Foto:  dpa

HANNOVER. In Hannover gelten bald schärfere Vorschriften für die Umweltzone. Vom 1. Januar 2010 an dürften nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette in das Stadtzentrum einfahren, teilte ein Sprecher der Stadt gestern mit. Fahrzeuge mit einer gelben Plakette sollten rechtzeitig mit einem Rußpartikelfilter nachgerüstet werden.

Ausnahmegenehmigungen gibt es unter anderem für Spezialfahrzeuge, die maximal 2000 Kilometer pro Jahr in der Umweltzone fahren und für Autos der Schadstoffklasse EURO 3, für die es keinen Nachrüstsatz gibt. Das Fahrverbot für schadstoffreiche Autos gilt in mehr als 30 deutschen Städten.

Proteste von Unternehmen

Gegen die zunächst sehr strengen Vorschriften zur Umweltzone in der hannoverschen Innenstadt hatte es vor allem von Unternehmen Proteste gegeben. Anschließend lockerte die Stadt die Regeln und ließ Ausnahmen für Werkstattwagen von Handwerksbetrieben sowie Wohnmobile zu.

Bei Gewerbetreibenden und Freiberuflern genügt eine Bescheinigung des Steuerberaters, dass die Ausmusterung der Fahrzeuge und die Beschaffung eines Ersatzes zu einer Existenzgefährdung des Betriebes führen würden. Auch private Autobesitzer, die weniger als 1290 Euro netto pro Monat verdienen, können eine Ausnahmegenehmigung beantragen. (lni)

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