Nach Dobrindt-Äußerungen zu Griechenland

Özdemir: Scherz über toten Franz Josef Strauß

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Der Grünen-Parteichef Cem Özdemir hat CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt wegen seiner Äußerungen zum Euro-Verbleib Griechenlands kritisiert.

Berlin - Cem Özdemir hat CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt wegen seiner Äußerungen zum Euro-Verbleib Griechenlands kritisiert. Der Grünen-Chef machte dabei einen Scherz über den toten Franz Josef Strauß.     

„Es ist unverantwortlich, den Austritt Griechenlands jetzt quasi herbeizureden, noch bevor die Troika ihren Bericht vorgelegt hat“, sagte Özdemir am Montag in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) müsse sich jetzt äußern. „Die Kanzlerin darf dazu nicht schweigen.“

Schon der ehemalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß (CSU) habe den Staaten in Europa eine gemeinsame Politik nahegelegt, sagte Özdemir. „Wahrscheinlich sitzt er jetzt gerade oben und zertrümmert eine Harfe nach der anderen nach jedem Interview von Herrn Dobrindt.“ Dobrindt hatte gesagt, an einem Ausscheiden Athens aus der Währungsunion führe kein Weg vorbei.

Özdemir sieht in diesen Äußerungen das Bestreben der CSU, bei der nächsten Landtagswahl in Bayern die absolute Mehrheit zu erringen. „Offensichtlich glaubt man in Bayern, dass das nur geht, indem man den Euro schlecht macht.“

dpa

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