Große Koalition

Grüne fürchten "Vorfahrt für Kohle"

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In der für Energie zuständigen Arbeitsgruppe seien "die Kohlefreunde praktisch unter sich", kritisierte Grünen-Chefin Simone Peter am Mittwoch in Berlin

Berlin - Die Grünen fürchten die Vernachlässigung der Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienz in den Verhandlungen über eine große Koalition. In der für Energie zuständigen Arbeitsgruppe seien "die Kohlefreunde praktisch unter sich."

Das kritisierte Grünen-Chefin Simone Peter am Mittwoch in Berlin. Die Arbeitsgruppe Energie soll von Umweltminister Peter Altmaier (CDU) und SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft geleitet werden.

Peters warf Altmaier vor, sich für eine Ausbaubremse für erneuerbare Energien einzusetzen, "von der vor allem die Kohle profitieren würde". Und Kraft habe sich als Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen "immer für die Kohle stark gemacht".

Wer könnte was in einer Großen Koalition werden?

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CDU, CSU und SPD hatten sich am Dienstag auf zwölf Arbeitsgruppen geeinigt, in denen die inhaltlichen Details des angestrebten Koalitionsvertrags ausgehandelt werden sollen. Eingerichtet wurde eine eigene Arbeitsgruppe Energie, außerdem gibt es eine zum Thema Umwelt. Die Koalitionsverhandlungen hatten am Mittwoch begonnen.

afp

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