Nach Landtagswahl

SPD und Grüne in Hessen wollen zuerst miteinander sprechen

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Nach der Landtagswahl in Hessen wollen SPD und Grüne zuerst miteinander über eine mögliche Regierungsbildung reden.

Nach der Landtagswahl in Hessen wollen SPD und Grüne zuerst miteinander über eine mögliche Regierungsbildung reden - die CDU muss sich gedulden. Dies teilten SPD und Grüne am Dienstag in Wiesbaden mit.

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Rot-Grün alleine hätte aber keine Mehrheit, sondern wäre auf Hilfe der Linken angewiesen. Ein erstes Gespräch zwischen SPD und Grünen soll "zeitnah" stattfinden, ein genauer Termin wurde nicht genannt.

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Die CDU, stärkste Partei bei der Wahl, hatte den beiden bisherigen Oppositionsparteien zuvor jeweils ein schriftliches Gesprächsangebot geschickt. Die SPD will es aber erst einmal in Ruhe bewerten und eine Sitzung des Landesparteirats am kommenden Samstag abwarten. Der Parteirat ist zwischen zwei Parteitagen das höchste Gremium der hessischen SPD. Zunächst solle die Lage mit den Grünen erörtert werden, hatte Parteichef Thorsten Schäfer-Gümbel am Montagabend bereits in der ARD gesagt: "Wir wollten mit ihnen eine Koalition, deswegen sind sie unser erster Ansprechpartner." Inhaltlich sehe er erhebliche Probleme sowohl mit der CDU, als auch mit der Linken, sagte Schäfer-Gümbel.

Unterdessen hat der bisherige FDP-Landes-Vize und geborene Kasseler dem Sender hr-Info am Dienstag gesagt, er könne sich den Vorsitz vorstellen, habe aber noch keine abschließende Entscheidung getroffen und müsse das auch unter familiären Gesichtspunkten abwägen. Die künftige Führung müsse sich als Team aufstellen. Er werde sich nicht vor der Verantwortung drücken, wenn es gelänge, mit anderen in der FDP ein „Paket zu finden“, das seinen Vorstellungen entspreche. (lhe/rpp)

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