Grüne: Reichen-Abgabe gewinnt an Akzeptanz

Die Spitzenfunktionäre der Grünen (v.l.) Clauda Roth (vorne), Renate Künast, Jürgen Trittin und Cem Özdemir.

Berlin - Die Grünen sehen bessere Chancen für die Einführung einer Vermögensabgabe. Fraktionschef Jürgen Trittin begrüßte am Rande einer Klausur der Bundestagsabgeordneten am Donnerstag in Berlin die Forderung von Reichen mehrerer Staaten nach einer Vermögensabgabe:

“Das Ganze kommt langsam raus aus ideologischen Debatten.“ Eine Vermögensabgabe zweckgebunden für die Bezahlung der Kosten der Finanzkrise solle eine Laufzeit von zehn Jahren haben und auf persönliche Vermögen über einer Million Euro erhoben werden.

Die Grünen wollen die Staatsfinanzen mit einem Mix aus Vermögensabgabe, Anhebung des Spitzensteuersatzes und Subventionsabbau sanieren. Trittin bekräftigte die Forderung nach einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 45 bis 49 Prozent. Skeptiker in der Partei gegenüber zu starken Belastungen etwa für den Mittelstand hielt Trittin entgegen: “Ich würde mir wünschen, dass alle, die sagen 'Das gefällt mir nicht' an anderer Stelle etwas einnehmen.“

dpa

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