Grüne: Wowereit "hat falsch gespielt"

Berlin - Aus den Reihen der Grünen kommt weiter heftige Kritik an der SPD für den Abbruch der Koalitionsgespräche in Berlin. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit habe "falsch gespielt, aber das werden wir uns merken".

Das sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck, der “Frankfurter Rundschau“ (Samstag). Wowereit habe dem Ziel geschadet, die schwarz-gelbe Bundesregierung abzulösen. Bei kommenden Wahlen müssten die Bürger in Betracht ziehen, dass “man mit der CDU im Bett landet, wenn man SPD wählt“, sagte Beck.

Die Hauptstadt stimmt ab: Bilder vom Wahltag in Berlin

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Der Bundestagspolitiker warf Wowereit vor, eine “beleidigte Leberwurst“ zu sein, “weil die Grünen nach dem Amt des Bürgermeisters gestrebt haben“. Becks Fraktionskollege im Bundestag, Hans-Christian Ströbele, sagte: “Das Verhältnis zur Wowereit-SPD ist sehr getrübt.“ Wowereit sei zwar “nach außen der Knutschteddybär“, doch in Verhandlungen sehe das ganz anders aus. Ein rot-grünes Bündnis in Berlin hätte die Erfolgsaussichten für die Bundestagswahl 2013 erhöht, meint Ströbele. Er könne der Bundes-SPD nur “dringend abraten, in die Arme der CDU zu streben“.

doa

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