Sielmann-Stiftung geht auf Verweigerer zu: Grünes Band wird kleiner

Duderstadt. Der Protest von Landwirten und Bauernverbänden gegen die Ausweisung eines Groß-Naturschutzgebietes Grünes Band entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze zeigt Wirkung.

Die Fläche des Grünen Bandes wird deutlich kleiner als erwartet ausfallen und sich mehr auf den ehemaligen Todesstreifen konzentrieren, gab der Träger des Projektes, die Sielmann-Stiftung, gegenüber unserer Zeitung bekannt.

Nun sollen Flächen von Landwirten, die sich dem Projekt kürzlich per Unterschrift verweigerten, aus der weiteren Planung weitestgehend herausgenommen werden.

Gleichzeitig mahnte Stiftungsvorstand Michael Spielmann aber zur Besonnenheit in der momentan hitzig geführten Diskussion. Er verwies auf die Chancen, die das 10-Millionen-Euro-Projekt für die Region Südniedersachsen/Nordhessen bietet.

Vor diesem Hintergrund appelliert Spielmann an den Bauernverband Landvolk, auch die Landwirte, die für das Projekt seien, entsprechend zu vertreten. „Leider prägen derzeit einige Wenige mit polemischen Äußerungen die Stimmung“, bemängelt Spielmann. Dabei gebe es – auch unter den Landwirten und Waldbesitzern – viele Befürworter. (phl/tko)

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